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Rote Lippe Rose intern 02/2017

Markt der Möglichkeiten

Bewegung der Beine ernährt das Gehirn

Empfehlungen von Franz Müntefering zum Leben im Alter

Wenn Franz Müntefering zu einem Treffen an die Lippe kommt, dann können die Organisatoren in der Regel einen guten Besuch verzeichnen. So war es im September, als die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Lippstädter SPD-Ortsverein mit dem ehemaligen Vizekanzler als Moderator eine Buchbesprechung in der Thomas-Valentin-Stadtbücherei durchführte, und zuletzt auch Mitte Januar, als sich der frühere SPD-Parteichef bei der achten Auflage der städtischen Veranstaltungsreihe „Markt der Möglichkeiten“ mit dem Thema „Teilhabe und Teilnahme – Aktiv im Alter“ beschäftigte.

Laufen, Lernen und Lachen:Eines der Rezepte von Franz Müntefering, die er beim „Markt der Möglichkeiten“ seinem Publikum in der Lippstädter Volkshochschule empfahl.

Humorvolle Rede

Der ursprünglich aus dem Sauerland stammende einstige Spitzenpolitiker hat im November 2015 den Vorsitz der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), übernommen, „der wahrscheinlich einzigen Organisation mit steigenden Mitgliederzahlen“, wie Franz Müntefering in der Volkshochschule schmunzelnd bemerkte. In dieser ehrenamtlichen Eigenschaft war er nun zum von der Stadt Lippstadt organisierten Treffen gekommen. Mit seiner humorvollen Rede empfahl er seinem Publikum „Laufen, lernen und lachen“ als Konzept, „das man zum Leben braucht“.

Angebote nutzen

Eines der größten Probleme der älteren Generation sei die zunehmende Einsamkeit, der man aber aus eigenem Antrieb begegnen könne. Nicht auf das „Essen auf Räder“ zu warten, sondern nach Möglichkeit mit Rädern zum Essen zu fahren, war eine seiner Anregungen. Und es gebe jede Menge Vereine, die gut aufgestellt seien und deren Angebote man nutzen solle. „Da höre ich manch einen schon sagen: Die anderen Leute sind da so komisch, ich bleib lieber zu Hause.‘ Denen würde er zur Antwort geben: ‚Lieber mit komischen Leuten unterwegs zu sein, als zu vereinsamen.“ Für Franz Müntefering sind insbesondere Sportvereine ideale Partner. „Sie können was in Bewegung setzen.“ Den Sportvereinen komme hier eine große Bedeutung zu, dass sie die Menschen nicht in ein Abenteuer schicken, sondern auf die individuellen Voraussetzungen hin abgestimmte Angebote unterbreiten.

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