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Einstimmige Beschlüsse und Wahlen

Unterbezirkskonferenz der Arbeiterwohlfahrt traf sich in Meschede

Ausnahmslos einstimmige Beschlüsse verzeichnete die jetzt durchgeführte Delegiertenkonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im heimischen Unterbezirk, die in Meschede stattfand und vom AWO-Vorsitzenden im Bezirk Westliches Westfalen, dem Landtagsabgeordneten Michael Scheffler (Iserlohn), als Wahlleiter der Personalentscheidungen begleitet wurde. Im Mittelpunkt des zweistündigen Treffens der Delegierten aus den AWO-Ortsvereinen in den Kreisen Hochsauerland und Soest standen neben den Wahlen des achtköpfigen Vorstandes die Beratung mit Beschlussfassung einer neuen Satzung für den Wohlfahrtsverband.

Zum Gruppenbild formierte sich der neue Vorstand vor dem AWO-Haus in Meschede:Von links Gerhard Wolf (Meschede), Volker Knappe (Brilon), Franz Menzel (Soest), Hans Zaremba (Lippstadt), Thomas Brall (Warstein), Dr. Michael Schult (Neheim-Hüsten), Brigitta Heemann (Soest), Bezirksvorsitzender im Westlichen-Westfalen, Michael Scheffler (Iserlohn), Unterbezirksgeschäftsführer Stefan Goesmann (Meschede) und Ulrich Blum (Sundern). Mit zum Vorstand gehört als kooperiertes Mitglied Hubert Henneboele (Anröchte). Foto: Thomas Eßling (Soest)

Vorstandwahlen und Satzung

Die ehemalige Landtagsabgeordnete aus Soest, Brigitta Heemann, wurde in ihrem seit 2012 ausgeübten Amt als AWO-Unterbezirksvorsitzende einstimmig bestätigt. Ebenso einmütig beriefen die Delegierten als stellvertretende Vorsitzende des AWO-Unterbezirks, dessen hauptsächlichen Aufgaben die Trägerschaft und der Betrieb von sozialen Dienstleistungen sowie die Organisation und Vorhaltung der hauptamtlichen Tätigkeit der AWO in den benachbarten Kreisen Hochsauerland und Soest sind, Ulrich Blum (Sundern), Franz Menzel (Soest) und Dr. Michael Schult (Neheim-Hüsten) erneut in den Vorstand. Als Besitzer wurden Thomas Brall (Warstein), Volker Knappe (Brilon), Gerhard Wolf (Meschede) und Hans Zaremba (Lippstadt) in das Gremium gewählt, das sich als Aufsichtsrat des seit 1994 in dieser Form bestehenden AWO-Unterbezirks versteht. Als kooperiertes Vorstandsmitglied gehört als Vertreter des mitgliederstärksten Kreisverbandes, was im Hinblick auf der Mitgliederzahlen gegenwärtig der AWO-Kreisverband Soest ist, der Anröchter Hubert Henneboele dem Vorstand an. Die Verabschiedung einer neuen Satzung war erforderlich geworden, um den gesetzlichen Anforderungen der Gemeinnützigkeit gerecht zu werden. Die erforderlichen Anpassungen der Regelungen wurden ebenfalls von den über 50 Delegierten der AWO-Tagung in Meschede einstimmig auf den Weg gebracht.

Blick auf den Präsidiumstisch der AWO-Tagung in Meschede:Die alte und neue Vorsitzende Brigitta Heemann bei der Eröffnung des zweistündigen Treffens der Delegierten aus den AWO-Ortsvereinen im Hochsauerlandkreis und Kreis Soest. Foto Hans Zaremba

Rechenschaft und Grußwort

Rechenschaft über die hauptamtlichen AWO-Aktivitäten in den vergangenen vier Jahren in der Region erstatteten die alte und neue Vorsitzende Brigitta Heemann („Wir haben uns in der abgelaufenen Amtszeit 20 mal getroffen und uns mit vielen wirtschaftlichen Fragen befasst“) und der Geschäftsführer Stefan Goesmann (der verstärkt die Arbeit des Personals in den verschiedenen Einrichtungen des AWO-Unterbezirks in den Blick nahm). Die bisherigen vier Tätigkeitsbereiche waren die Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Seniorenhilfe sowie Beratungs- und Betreuungsdienste. Überdies zeigten sich die Vorsitzende und der Geschäftsführer mit der stabilen und positiven wirtschaftlichen Situation ihres Verbandes zufrieden. Die einstimmige Entlastung des Vorstandes durch die Delegierten war für die Darlegungen von Heemann und Goesmann eine klare Bestätigung. Kämpferisch setzte sich der AWO-Bezirksvorsitzende Scheffler in seinem Grußwort vor dem Hintergrund des Engagements seines Verbandes für die nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge mit den unerträglichen Auslassungen der rechtspopulistischen AfD auseinander. „Eine Partei, in der über den Schießbefehl gegen Flüchtlinge diskutiert wird, hat in den Parlamenten nichts zu suchen“, unterstrich der neben seiner Tätigkeit im Landtag in seiner Heimatstadt Iserlohn auch als ehrenamtlicher stellvertretender Bürgermeister engagierte Sozialdemokrat. Wichtige Impulse für seinen Verband als Träger von über 300 Kindertagesstätten im Westlichen Westfalen erwartet der AWO-Repräsentant von dem in Rede stehenden neuen NRW-Kita-Gesetz für die Qualität, Finanzierung, Personalschlüssel und Betreuung in den Randstunden.

Hans Zaremba

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