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Sozialarbeit ein ständiger Begleiter

Margret Schulte Steinberg vollendet ihr 75. Lebensjahr

Die Sozialarbeit, die sie lange im Beruf und im Kreistag begleitete, ist für sie immer noch eine Triebfeder ihres Engagements. Auch jetzt, wo sie im Rentenstand lebt und nicht mehr Kreistagsmitglied ist, stehen soziale Themen im Zentrum ihres Interesses. Von Margret Schulte Steinberg, die am heutigen Mittwoch, 27. August, ihr 75. Lebensjahr vollendet, ist die Rede.

Sozialarbeit ihr Thema:Margret Schulte Steinberg, die heute ihr 75. Lebensjahr vollendet. Foto: Hans Zaremba

Arbeiterwohlfahrt

Vielen ist sie noch als Margret Geßling und frühere Leiterin des Erich-Wandel-Zentrums der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bekannt. Die Jubilarin kandidierte im September 1979 nach dem berufsbedingten Wechsel von Recklinghausen nach Lippstadt zum ersten Mal für den Kreistag, in dem sie von 1994 bis 2004 zwei Perioden mitarbeitete sowie im Kreisausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss mitwirkte. Zudem gehörte sie in Lippstadt dem Beirat für die Gleichstellung von Frau und Mann an und war ferner auch viele Jahre Mitglied im städtischen Sozialausschuss. Überdies fungierte sie fünf Jahre als Laienrichterin beim Oberverwaltungsgericht in Münster, zehn Jahre als Jugendschöffin in Lippstadt und gehörte zwölf Jahre dem Ausschuss für Kriegsdienstverweigerung an. Dass für sie das Soziale bis in die Gegenwart der Schwerpunkt ihres Tuns ist, folgert aus ihrer früheren Arbeit als Leiterin des Erich-Wandel-Zentrums der AWO und der einstigen Funktion als Vorsitzende des Arbeitskreises der Heimleiter im Kreis Soest. Unterdessen übt sie das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Lippstadt aus.

Sozialdemokratie

Darüber hinaus nimmt Margret Schulte Steinberg auch vierzehn Jahre nach dem Eintritt in den beruflichen Ruhestand noch Aufgaben für die Sozialdemokratie wahr. Sie war stellvertretende Vorsitzende der Lippstädter Kernstadt-SPD, Beisitzerin im SPD-Stadtverbandsvorstand und Leiterin der örtlichen Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) sowie im Vorstand der ASF im Kreis Soest. Derzeit ist sie örtliche Vizevorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Senioren in der SPD, 60plus. Die einsatzfreudige Sozialdemokratin, die über ihre Mitgliedschaft in der früheren Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) zur Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) gekommen ist, repräsentiert seit einigen Jahren die rührige Ver.di-Seniorengruppe und daneben auch den Lipperbrucher AWO-Ortsverein. Entspannung findet sie bei der Gartenarbeit, bei ihren Schifffahrtsreisen, den regelmäßigen Trips an die Nordsee, den Spielen mit ihren Enkelkindern und beim Radfahren durch die reizvolle Lippstädter Umgebung. Ebenso unterstützt sie die Eisenbahnfreunde im Torhaus.

Hans Zaremba

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