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Frühe Bildung fördern

Zusätzliche Mittel fließen nach Lippstadt

„Bildungsgerechtigkeit und Qualität sind die zentralen Punkte bei der anstehenden Änderung des Kinderbildungsgesetzes (Kibiz)“, hatte Marlies Stotz, Landtagsabgeordnete und Bürgermeisterkandidatin der SPD, beim kürzlichen Dialogabend ihrer Partei zur Kibiz-Reform herausgestellt. Nun wurde bekannt, dass im Zuge dieser Kibiz-Reform gut 120.000 Euro zusätzlich aus der Landeskasse nach Lippstadt fließen sollen

Kibiz-Reform auch im ‚Treff am Park‘ ein Thema:Als die Landeministerin Ute Schäfer (zweite von rechts) im Mai in Lippstadt weilte, wurde zwischen ihr und der heimischen Landtagsabgeordneten Marlies Stotz (links) auch die im Ressort der Besucherin aus Düsseldorf entwickelte Gesetzesnovelle für die Kitas erörtert.

Sondersitzung in Lippstadt

Über die Verteilung dieser Mittel, die insbesondere für die Unterstützung von Einrichtungen in benachteiligten Sozialräumen eingesetzt werden sollen, werde, so der SPD-Sprecher im Jugend- und Sozialausschuss der Stadt Lippstadt, Hans Zaremba, das jetzige städtische Gremium noch vor der Konstituierung des neuen Rates in einer Sondersitzung am Mittwoch, 18. Juni, befinden. „Damit sollen rechtzeitig die Weichen gestellt werden, bevor im August das neue Kinderjahr beginnt“, betonte der Sozialdemokrat. Die für Lippstadt bestimmten Mittel für die Stärkung der Arbeit in den örtlichen Kindertagesstätten stammt aus jenen 100 Millionen, die das Land für die Verbesserung der pädagogischen Arbeit der Kitas in seinen Etat eingestellt hat. Zur Bekanntgabe der jetzt der aus Düsseldorf angekündigten Gelder erklärte die Lippstädter Landes- und Kommunalpolitikerin Marlies Stotz, dass die Düsseldorfer Koalition nach der ersten Kibiz-Reform in 2011, wo es vorrangig um einen besseren Personalschlüssel und die Beitragsfreiheit für das dritte Kindergartenjahr gegangen sei, mit der im August in Kraft tretenden Regelung „den Bildungsauftrag der Kitas stärker hervorheben“ wolle.

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