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Aktionen, Musik und Talk

AWO-Bezirk feierte im Kreis Soest

Wenn der größte Bezirk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Deutschland, der in Dortmund seinen Sitz hat, zu seinen Familienfesten einlädt, dann finden sich in der Regel die vielen Gruppen der AWO aus der westfälischen Region in einer Stadt des Ruhrgebiets ein. Doch in diesem Jahr gab es eine völlig andere Situation, als die AWO am vergangenen Wochenende ihr Treffen für das Westliche Westfalen in einer Stadt außerhalb des einstigen Gebietes von Kohle und Stahl in der eher ländlich strukturierten Kreisstadt Soest präsentierte.

Momentaufnahme vom AWO-Familienfest in Soest I: Von links nach rechts Europaabgeordnete Birgit Sippel (Arnsberg), AWO-Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Altenbernd (Dortmund), AWO-Vizekreisvorsitzender Hans Zaremba (Lippstadt), Bundestagsabgeordneter Wolfgang Hellmich (Bad Sassendorf), SPD-Landtagsfraktionschef Norbert Römer (Castrop-Rauxel), SPD-Kreisgeschäftsführer Dirk Presch (Soest) und AWO-Bezirksvorsitzender und Landtagsabgeordneter Michael Scheffler (Iserlohn).

Gelungene Veranstaltung

Es war eine gelungene Veranstaltung, was nicht nur der AWO-Bezirksvorsitzende Michael Scheffler, Landtagsabgeordneter aus Iserlohn, feststellte, sondern auch die große Schar der Besucherinnen und Besucher konstatierten. Der bunte Mix aus Bass und Beats, volksnahem Kabarett und lockerem AWO-Talk waren die Garanten für eine überzeugende Präsentation des größten deutschen Wohlfahrtsverbandes in der Kreisstadt. Die AWO ist 1919 aus der Sozialdemokratie entstanden und hat sich nach ihrem Verbot durch das NS-Regime nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1946 in Hannover als parteipolitisch und konfessionell unabhängige Hilfsorganisation neu gegründet. Der Aufbau der AWO gliedert sich in Ortsvereine, Kreisverbände, Unterbezirke, Bezirke, Landesarbeitsgemeinschaften und den Bundesverband. Die AWO sieht ihre Hauptaufgabe sieht im Beistand sozial schwacher Bürgerinnen und Bürger. Gegenwärtig betreut sie Menschen mit Behinderungen und Senioren, betreibt Kindergärten, Offene Ganztagsschulen, Kliniken, Einrichtungen für Ferienfreizeit sowie Beratungsstellen für Migranten und unterstützt Asylbewerber und Menschen in verschiedenen Notlagen.

Momentaufnahme vom AWO-Familienfest in Soest II:Von links nach rechts in der hinteren Reihe Stefan Goesmann, AWO-Unterbezirksgeschäftsführer, Bea Geisen, Ansprechpartnerin des AWO-Migrationsdienstes in Lippstadt, Gabriele Trudewind-Hellwig, stellvertretende AWO-Unterbezirksgeschäftsführerin und Hans Zaremba, stellvertretender AWO-Kreisvorsitzender aus Lippstadt, sowie vorne Angelika Kurek-Koutsandreou, Leiterin des AWO-Wohnhauses in Lippstadt.

Viel Prominenz

Zugegen waren in Soest mit Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales, und Ute Schäfer, Ressortchefin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, auch zwei Mitglieder aus der Düsseldorfer Landesregierung. Ebenso wirkten in den Diskussionen auf der Haupttribüne die heimischen Parlamentarier im Europaparlament und Bundestag, Birgit Sippel (Arnsberg) und Wolfgang Hellmich (Bad Sassendorf), mit. Dazu hatten sich auch der Bundesvorsitzende der AWO, Wilhelm Schmidt (Salzgitter) sowie der frühere AWO-Bezirkschef und das heutige Vorstandsmitglied von AWO International, Bodo Champignon (Dortmund), eingefunden. Sie und auch Norbert Römer (Castrop-Rauxel), Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, Brigitta Heemann (Soest), Vorsitzende des AWO-Ortsvereins in der Bördestadt, Wolfgang Altenbernd, Chef der AWO-Bezirksgeschäftsführung im Westlichen Westfalen, Stefan Goesmann, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks für den Hochsauerlandkreis und Kreis Soest, hatten sich den Fragen des aus dem WDR-Hörfunk bekannten Moderator und gut vorbereitten Tom Hegermann zu stellen. Die Palette der in Soest besprochenen Themen reichten vom freiwilligen Engagement bei der AWO, über soziale und gerechte Lebens- und Zukunftsgestaltung, die AWO vor Ort, mehr Männer in Kitas und das Leben im Alter. Überdies stellten die AWO-Einrichtungen in der Region in der Soester Innenstadt ihre vielfältigen Angebote vor. Dazu gehörte auch eine besondere Arena für Kleinsten, die mit guter Musik von dem Liedermacher aus Lippstadt, Frank Seyda, unterhalten und von einer Abordnung aus dem Familienzentrum aus dem Lippstädter Norden mit ihrer Leiterin Gabriele Oelze-Krähling mit vielen Ideen zum Zeitvertreib betreut wurden.

Hans Zaremba

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