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Viel Beifall für die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Hans Zaremba über den Besuch der SPD-Frau an der Lippe

Vor gut 200 Besucherinnen und Besuchern in der Laubenkolonie der Kleingärtner im Lippstädter Südwesten warb am heutigen Mittwoch die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft für die Sozialdemokratie und viele Stimmen bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag. Die Düsseldorfer Regierungschefin war zur Unterstützung der Lippstädter Landtagskandidatin der SPD, Marlies Stotz, an die Lippe gekommen.

Prominente Unterstützung für die Lippstädterin Marlies Stotz:Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (links) auf der Bühne in der Kleingartenanlage am Tonhüttenweg im Südwesten von Lippstadt.

Kein Kind zurücklassen

„Politik für Kinder und Bildung ist auch eine Politik für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“ Mit dieser These fasste Hannelore Kraft Kernpunkte ihres Programms zusammen: Investieren in Kinderbetreuung und Bildung, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Der Standort Nordrhein-Westfalen braucht Nachwuchs, der kreativ, innovativ und produktiv ist“, sagte die Ministerpräsidentin. Zuvor war sie in der Kleingartenanlage vom Vorsitzenden der Hobbegärtner, Franz Senger, herzlich begrüßt worden. Dass jeder fünfte Schüler die Schule ohne Abschluss verlasse, sei angesichts dessen, so die SPD-Spitzenpolitikerin, „geradezu fahrlässig“ und führe zu Folgekosten im Sozialsystem. Dem müsse vorgebeugt werden.

Grosses Medieninteresse beim Lippstadt-Besuch von Hannelore Kraft:Das ZDF filmte den Abstecher der Ministerprädident bein den Kleingärtnern im Lippstädter Südwesten für eine Reportage für das ‚Heute-Journal‘.

Mindestlohn unentbehrlich

Überdies ist für Hannelore Kraft ein allgemeiner und gesetzlicher Mindestlohn unentbehrlich: Nur, wer von seinem Gehalt leben könne, arbeite wirklich produktiv und kreativ, weil er sich keine Sorgen um seine Existenz machen müsse. „Es ist auch betriebswirtschaftlich richtig, Menschen klare Perspektiven zu geben“, folgerte sie und begründete so die Forderung nach weniger Leiharbeit und mehr Festanstellungen. Die um die Mittagszeit bei Bratwurst und kühlem Pils vom Faß in der Kleingartenversammlung versammelten Zuhörerinnen und Zuhörer antworteten mit viel Applaus diesen deutlichen Aussagen der Sozialdemokratin.

Hannelore Kraft und die Kleingärtner in der Kolonie am Tonhüttenweg:Für ihren Besuch bedankte sich der Vorsitzende der Gartenfreunde im Lippstädter Südwesten, Franz Senger, mit der Übergabe der ‚Lipperose‘ an die prominente Besucherin aus der Landeshauptstadt. Mit im Bild die Lippstädter Landes- und Kommunalpolitikerin Marlies Stotz (links).

Viele Medienvertreter dabei

Auffallend war die große Anzahl der Medienvertreter beim Besuch der Düsseldorfer Regentin im westfälischen Lippstadt. Neben den örtlichen Journalisten aus den Redaktionen in der Wiedenbrücker Straße und aus der Marktstraße war auch der WDR-Hörfunk aus dem Büro Arnsberg und ein ZDF-Team aus dem Landesstudio Düsseldorf zum Treffen mit der Ministerpräsidentin in die Kleingartenanlage erschienen. Übrigens: Hannelore Kraft weilte vor gut zwei Jahren schon einmal an diesem Ort. Damals, im April 2010, war sie noch Oppositionsführerin und versprach den Besucherinnen und Besuchern in der Kleingartenanlage: Noch einmal wieder zu kommen. Dies löste sie nun als Regierungschefin des bevölkerungsgrößten Bundeslandes ein. Für die Lippstädter Landes- und Kommunalpolitikerin Marlies Stotz war die erneute Visite der SPD-Landesvorsitzenden in Lippstadt eine wertvolle Hilfe, möglichst viele Stimmen am Sonntag bei der Landtagswahl für sich als Direktbewerberin zu erhalten.

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