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Grünes Licht für SPD-Fusion

Cappel und Kernstadt künftig in einem Ortsverein

Die organisatorischen Änderungen bei den Lippstädter Sozialdemokraten gehen weiter: Jetzt haben sich die SPD-Ortsvereine in der Kernstadt und im Stadtteil in zwei parallelen Zusammenkünften in der Gaststätte „Bei Köneke`s“ dafür ausgesprochen, ihre bislang eigenständigen örtlichen Parteigliederungen zu verschmelzen, wozu sich die SPD-Mitglieder aus der Kernstadt und Cappel am Dienstag, 14. Februar, zu ihrer konstituierenden Mitgliederversammlung treffen wollen.

Weg zur Fusion geebnet:Von links nach rechts die SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Hans Zaremba (Kernstadt) und Gabriele Oelze Krähling (Cappel) mit dem Ratsherrn Udo Strathaus (Kernstadt) nach den parallelen Zusammenkünften der Sozialdemokraten aus Cappel und der Kernstadt in der Gaststätte „Bei Köneke`s“.

Rechenschaft

In den beiden letzten Mitgliederrunden der Sozialdemokraten aus Cappel und der Kernstadt präsentierten die Vorsitzenden Gabriele Oelze-Krähling (Cappel) und Hans Zaremba (Kernstadt) sowie die Finanzverantwortlichen Heinz Mackenberg (Cappel) und Hans-Dieter Spangardt (Kernstadt) ihre jeweiligen Rechenschaftsberichte. Während die Cappeler Ortsvereinschefin insbesondere auf die Überlegungen einging, die politische Kraft der Sozialdemokratie in Cappel durch die Mitte des Monats endgültig zu vollziehende Vereinigung mit den Parteifreunden aus der Kernstadt zu stärken, blickte der Kernstadt-Vorsitzende auf die vielfältigen Aktivitäten seines Ortsvereins im vergangenen Jahr zum 90jährigen Bestehen des ältesten SPD-Parteigliederung im Lippstädter Stadtgebiet zurück.

Impulse

Dabei erinnerte Hans Zaremba an die zum Ortsvereinsjubiläum herausgebende Publikation zur Lippstädter Parteigeschichte der SPD in der Zeit von 1975 bis 2000, die vom Umbruch nach dem Tod des langjährigen Bürgermeisters Jakob Koenen im Januar 1974 und den Veränderungen in der Region durch die am 1. Januar 1975 in Kraft getretene kommunale Neuordnung geprägt worden sei. Ebenso hob der Ratsherr die Impulse hervor, die in 2011 vom Radwegedialog seiner Partei im Juli (Verstärkung der Debatte zum Tempo 30 in der Altstadt) und der Inspektion der Radstation im September (Unterstützung für die Erweiterung des Fahrradparkhauses am Bahnhof im Jahr 2012) ausgegangen seien.

Quartierbegegnungen

Zudem unterstrich der Sozialdemokrat und Gewerkschaftler die traditionelle und enge Verbindung der Kernstadt-Sozialdemokraten mit den Gewerkschaften, die sie im April durch die von der Friedrich-Ebert-Stiftung vermittelte Ausstellung „Uneins – aber einig?“ zum Zusammenwirken von DGB und SPD in der Thomas-Valentin-Stadtbücherei und im November in einem Austausch mit der Industriegewerkschaft Bau bekräftigt hätten. Gemeinsam wollen die künftig in einem Ortsverein verbundenen Sozis aus Cappel und der Kernstadt nach der Bildung der neuen örtlichen Gliederung mit mehreren Quartierbegegnungen eine kommunalpolitische Bestandsaufnahme vornehmen, wie dies Oelze-Krähling und Zaremba nach dem Fusionsbeschluss ankündigten.

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