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SPD will Klarheit bei Essenausgabe

Hängepartie muss beendet werden

Endlich Klarheit wollen die Sozialdemokraten haben, wie künftig die Essenausgabe an den Ganztagsschulen geregelt werden soll. Mit einem Schreiben an Bürgermeister Christof Sommer haben sich jetzt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lippstadt, Martin Schulz, und der sozialpolitische Sprecher der SPD, Hans Zaremba, darum gebeten, dem Jugendhilfe- und Sozialausschuss bereits für seine Sitzung in der kommenden Woche einen Ablaufplan vorzulegen, wie das schon seit geraumer Zeit mehrfach im Schul- und Kulturausschuss behandelte Thema zum Abschluss gebracht werden kann.

Kritik an der Informationspolitik der Stadtverwaltung.Sie hat der sozialpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Hans Zaremba, mit Blick auf die Essensausgabe an den Lippstädter Schulen.

Bürgerarbeit

„Die augenblickliche Situation ist mehr als misslich“, betonte Fraktionsvize Martin Schulz und verlangte ein baldiges Ende „der gegenwärtigen Hängepartie“. Insbesondere wollen die Sozialdemokraten mehr zu den Möglichkeiten erfahren, ob im Rahmen der von der Bundesregierung propagierten „Bürgerarbeit“ eine kontinuierliche Essensausgabe an den Lippstädter Schulen gewährleistet werden könne. „Was wir bislang aus den Vorlagen der Verwaltung entnommen und aus weiteren Gesprächen gehört haben, war alles andere als aufschlussreich“, kritisiert der SPD-Ratsvertreter Hans Zaremba die nach seiner Auffassung nicht ausreichende Informationspolitik der städtischen Dienstsstellen. Deshalb hat nun die SPD-Fraktion den Bürgermeister auch aufgefordert, den Mitgliedern des Jugendhilfe- und Sozialausschusses eine Ablichtung des bei der Arbeit Hellweg Aktiv (AHA) gestellten städtischen Antrages auf die Bewilligung von Bürgerarbeit und die Mitteilung der im Raum stehendem Ablehnung der AHA zu überlassen. „Für eine umfassende Bewertung, inwieweit im Zuge der Bürgerarbeit eine dauerhafte Lösung für die Essensausgabe herbeigeführt werden kann, sind dies für uns unerlässliche Auskünfte“, hebt Zaremba mit Blick auf die am Mittwoch, 1. Dezember, anstehende Beratung hervor.

Bildungspaket

Skeptisch sieht der Sozialdemokrat jedoch die von der Verwaltung favorisierte Überlegung, über das in Rede stehende „Bildungspaket der Bundesregierung“ für Lippstadt ein Modell zu finden, mit der eine verlässliche Organisation der Essenausgabe an den Lippstädter Ganztagsschulen gewährleistet werden soll.. „Es vielmehr zu befürchten, dass aufgrund der im Bundestag doch sehr umstrittenen Vorschläge aus dem Berliner Arbeitsministerium bei uns in Lippstadt eine weitere Vertagung erfolgt.“

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