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Sozialarbeit ein ständiger Begleiter

Margret Schulte Steinberg vollendet ihr 70. Lebensjahr

Die Sozialarbeit, die sie lange im Beruf und im Kreistag begleitete, ist für sie immer noch eine Triebfeder ihres Engagements. Auch jetzt, wo sie im Rentenstand lebt und nicht mehr Kreistagsmitglied ist, stehen soziale Themen im Zentrum des Interesse von Margret Schulte Steinberg (Foto), die heute ihr 70. Lebensjahr vollendet. Vielen ist sie besser als Margret Geßling bekannt.

Soziales im Mittelpunkt.Die ehemalige Leiterin des Erich-Wandel-Zentrums und jetzige stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, Margret Schulte Steinberg.

Kreispolitik

Margret Schulte Steinberg kandidierte im September 1979 nach dem berufsbedingten Wechsel von Recklinghausen nach Lippstadt zum ersten Mal für den Kreistag, in dem sie von 1994 bis 2004 zwei Perioden mitarbeitete und im Kreisausschuss sowie Rechnungsprüfungsausschuss mitwirkte. Zudem war sie in Lippstadt im Beirat für die Gleichstellung von Frau und Mann sowie viele Jahre als engagiertes Mitglied im städtischen Sozialausschuss. Überdies fünf Jahre Laienrichterin beim Oberverwaltungsgericht in Münster, zehn Jahre Jugendschöffin in Lippstadt und zwölf Jahre im Ausschuss für Kriegsdienstverweigerung. Dass für sie das Soziale bis heute den Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bildet, ist die zwangsläufige Folge aus ihrer früheren beruflichen Arbeit als Leiterin des Erich-Wandel-Zentrums der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der ehemaligen Funktion als Vorsitzende des Arbeitskreises der Heimleiter im Kreis Soest. Derweil ist die „einsatzfreudige Sozialdemokratin“, so ihr Ortsvereinsvorsitzender Hans Zaremba über die Jubilarin, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Lippstadt.

Parteiarbeit

Zudem nimmt Margret Schulte Steinberg auch neun Jahre nach dem Eintritt in den beruflichen Ruhestand noch Aufgaben für ihre Partei wahr. Sie war stellvertretende Vorsitzende des Lippstädter SPD-Ortsvereins, Beisitzerin im SPD-Stadtverbandsvorstand, Leiterin der örtlichen Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und im Vorstand der ASF im Kreis Soest. Derzeit ist sie örtliche Vizevorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Senioren in der SPD, 60plus. Die aus dem nördlichen Ruhrgebiet stammende Frau, die infolge ihrer Mitgliedschaft in der früheren Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) heute der rührigen Lippstädter Seniorengruppe der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) angehört und auch ehrenamtliche Vorsitzende des Lipperbrucher AWO-Ortsvereins ist, findet Entspannung bei der Gartenarbeit und auf ihren Schifffahrtsreisen. Regelmäßige Trips an die Nordsee, das Spielen mit den Enkeln, das Radfahren durch die reizvolle Lippstädter Umgebung gehören genauso zum heutigen Programm der 70jähirgen wie die Mitwirkung bei den Eisenbahnfreunden im Torhaus und als Aufsichtskraft bei den Kunstausstellungen in der Rathausgalerie.

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