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Viel Lob für das TAP

Baumpflanzaktion und Rückblick

Auf die nicht einfachen Begleitumstände bei der Bildung des „Treff am Parks“ (TaP) vor zehn Jahren blickte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba zurück, als er jetzt gemeinsam mit dem Sprecher des Initiativkreises für den Lippstädter Südwesten, Hans-Werner Koch, und dem Vorsitzenden der heimischen BVB-Freunde von den Optimisten, Bernhard Scholl, im Mehrgenerationen-Garten im Theodor-Heuss-Park einen Birnbaum anpflanzte. Mit der Pflanzaktion wollten die drei Sozialdemokraten ihre Verbundenheit mit der Arbeit in der Begegnungsstätte in dem Dreieck von Bahnlinie, Overhagener und Stirper Straße unterstreichen.

Verbundenheit.Hans Zaremba, Bernhard Scholl und Hans-Werner Koch pfanzten im Mehrgenerationen-Garten einen Birnbaum an.

Verdienste des Personals

„Es freut uns, wie sich diese Einrichtung entwickelt hat und welche kontinuierlichen Veranstaltungen im TAP angeboten werden“, lobte der Ortsvereinschef Hans Zaremba das Engagement der Verantwortlichen in dem vom Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) im dicht besiedeltesten Quartier von Lippstadt betriebenen Zentrum. Die vielen Vorbehalte gegen dieses Haus, die in den Jahren 1997 und 1998 aus Mitte der Wohnbevölkerung und der unmittelbaren Nachbarschaft zu vernehmen waren, seien schon bald nach der Inbetriebnahme verstummt. „Sicherlich auch Verdienst des Trägers und seines Personals“, hob der Sozialexperte der SPD-Stadtratsfraktion hervor, der selbst viele Jahre im Südwesten gewohnt und die Entstehungsgeschichte des TaP aus nächster Nähe verfolgt hat.

Mobile Jugendarbeit

Eine große Hilfe sei auch die enge Kooperation mit der mobilen Jugendarbeit gewesen, wo der bis 2003 bei der Stadt Lippstadt tätige Sozialpädagoge Markus Rüth eine gute Pionierarbeit geleistet habe. „Dies alles ist aber nur möglich gewesen, weil der Rat der Lippstadt im Januar 1995 endlich nach 15jähriger Debatte den Beschluss für ein Stadtjugendamt gefasst hat“, erinnerte der Kommunalpolitiker Hans Zaremba an die über Jahre dauernden Kontroversen im Stadtrat über das Pro und Kontra für eine eigene Lippstädter Jugendbehörde. „Der Kreis Soest, der zuvor für die Jugendarbeit in Lippstadt zuständig und im Südwesten kaum zu spüren war, hätte nicht annähernd etwas Vergleichbares auf die Beine gestellt“, bilanzierte der Sozialdemokrat die vielen Impulse, die seit Mitte der 90er Jahre durch den Fachdienst Jugend und Soziales in der Geiststraße für die Jugend- und Sozialarbeit in Lippstadt und somit auch für das „TaP“ ausgegangen seien.

Initiativkreis und Lösungen

Als förderlich habe sich auch die Bildung des Initiativkreises für den Lippstädter Südwesten erwiesen und der sich unterdessen als eine dauerhafte Stadtteilkonferenz etabliert habe, von 2000 bis 2003 von Hans Zaremba geleitet wurde und seitdem von Hans-Werner Koch repräsentiert wird. „Viele Dinge, die für unser Viertel von Bedeutung sind, haben wir hier besprochen und für manches Problem auch rasche Lösungen gefunden“, beschreibt Hans-Werner Koch die Tätigkeit jener Gruppe, die sich in der Regel einmal im Vierteljahr im TaP trifft und in der Bürgerinnen und Bürger aus dem Südwesten, Vertreter aus den Schulen, Kindertagesstätten, Kirchen, der Jugendbehörde und Polizei sowie des SKM mitwirken. Aus diesem Zusammenschluss habe sich auch die Schularbeitenhilfe im TaP entwickelt, bei der sich insbesondere die pensionierte Pädagogin Maria Schüwer als ehrenamtliche Mitarbeiterin nachhaltig eingebracht habe.

Optimisten und Fußball

„Der jetzt neben dem TaP angelegte Mehrgenerationen-Garten hat auch sofort im Initiativkreis seine Zustimmung gefunden“, begrüßte der stellvertretende Vorsitzende des städtischen Seniorenbeirates das Engagement von Pietro Basile, mit dessen Namen die Idee für die Pflanzlandschaft neben dem Begegnungszentrum eng verbunden sei. Von einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem TaP konnte auch der Vorsitzende der BVB-Freunde von den Optimisten, Bernhard Scholl, berichten. Der Lippstädter Oberborusse stellte heraus, dass die BVB-Gemeinschaft seit 2002 gemeinsam mit dem TaP und dem Familienbüro der Stadt Lippstadt jährlich zum Ende der Fußballsaison auf dem Bolzplatz am Hogrebenweg ein gut angenommenes Fußballturnier ausrichten würden. Überhaupt sei der Fußball „ein verbindendes Element“, so der Chefoptimist, „was auch bei vielen anderen Aktionen der BVB-Fans im und rund das TaP immer zu spüren war“. Beim bevorstehenden Jubiläum des TaP werden auch die Optimisten mit von der Partie sein, kündigte Bernhard Scholl für den kommenden Samstag einige Aktivitäten der schwarzgelben Fußballfreunde beim Stadtteilfest im Südwesten an.

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