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Rote Lippe Rose intern 12/2007

Parteitage

„Lebendiger Ortsverein“ auf den Parteitagen

Kernstadt-Sozialdemokraten 1991, 1993 und 1995 mit von der Partie

Wenn im Hamburger Congresszentrum der Bundesparteitag der SPD beginnt, denken etliche Mitglieder der Sozialdemokraten aus der Kernstadt an die Ausstellungen „Lebendiger Ortsverein“ auf den Bundestreffen ihrer Partei in Bremen (1991), Wiesbaden (1993) und Mannheim (1995). Mit den vom Parteivorstand geförderten Märkten über die Arbeit der SPD-Basis findet seit dem Parteitag von Münster (1988) auch der Wettbewerb um den Wilhelm-Dröscher-Preis statt.

Aufbauhilfe nach der Wende

Bei seiner ersten Teilnahme schilderte der Lippstädter SPD-Ortsverein 1991 in Bremen die Erfahrungen bei der Aufbauhilfe der SPD nach dem Fall der innerdeutschen Grenze im Frühjahr 1990 im sächsischen Oschatz. Als Gäste an dem Stand konnte der Ortsvereinsvize Bernhard Scholl den Bezirkschef und das vor zwei Jahren verstorbene Urgestein der SPD aus dem Westlichen Westfalen, Hermann Heinemann, den späteren Bremer Bürgermeister Henning Scherf und viele weitere SPD-Prominente begrüßen. Bedeutendes Ereignis auf dem Parteitag an der Weser war die Wahl von Björn Engholm zum neuen Parteivorsitzenden und Hoffnungsträger der SPD. Eine Entscheidung, die, wie die Geschichte später belegte, nur die Haltbarkeit von 23 Monaten haben sollte.

Wiesbaden 1993.Karl-Heinz Brülle, Hans Zaremba, Wolfgang Schulte Steinberg, Ministerpräsident Gerhard Schröder (Niedersachsen), Bernhard Scholl, Erika Martin und Walter Neumann.

Waffeln aus Lippstadt

Was offenbar schon 1988 in Münster (noch ohne Lippstädter Beteiligung) begann und sich im Mai 1991 in Bremen fortsetzte, erreichte im November 1993 in Wiesbaden seinen Gipfel. Die örtlichen Gliederungen stellten nicht nur ihre Arbeit in den Gemeinden und Städten vor, sondern boten auch heimatliche Speisen und Getränke an. So gab es aus den Ostländern leckere Schmalzbrote und andere schmackhafte Wursterzeugnisse und eine Gruppe aus einem Winzerdorf aus Rheinland-Pfalz hatte eine komplette Weintheke mit Rebensäften errichtet. In Lippstadt war schnell der Plan gereift, in Wiesbaden Selbstgebackene Waffeln aus eigener Produktion anzubieten, die an der Lippe bei Kinder- und Familienfesten immer ein „Renner“ waren. Rasch war der Waffelstand von Erika und Ulla (nach der Ansprechpartnerin der Fraktion im Rathaus, Erika Martin, und der damaligen Mitarbeiterin im Parteibüro, Ursula Wolf, benannt) in den Hallen der hessischen Kurstadt in aller Munde.

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