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Dauerbeziehung oder Zerrüttung?

Öffentliche Veranstaltung zur Verbindung von DGB und SPD

Die Geschichte der Gewerkschaften und der Sozialdemokratie habe offenbart, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba, dass sie nicht voneinander lassen können, weil sie einander brauchen. „Aber zwei, die sich so gut kennen wie der DGB und die SPD, können sich auch gehörig auf die Nerven gehen. Nicht zuletzt, wenn sie sich – wie bei der Agenda 2010 – überfordern und durch Zumutungen – wie die Rente mit 67 – die Beziehung belasten.“

Mit den Referenten Klaus Brandner und Alfons Eilers

Ob zwischen den Gewerkschaften und der Sozialdemokratie eine spannungsreiche Dauerbeziehung erhalten bleibt oder die völlige Zerrüttung eintritt, will der Lippstädter SPD-Ortsverein mit seiner öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, 13. März, 19.00 Uhr, in der Gaststätte „Bei Köneke`s“, Barbarossastraße 42 a, Lippstadt, herausfinden. Dazu haben die Kernstadt-Sozialdemokraten mit den Ersten Bevollmächtigten der Industriegewerkschaft Metall (IGM) der Verwaltungsstelle in Lippstadt, Alfons Eilers (zur Regierungspolitik aus gewerkschaftlicher Sicht), und der Verwaltungsstelle in Gütersloh, Bundestagsabgeordneter Klaus Brandner (zu den Möglichkeiten der Politik in einer großen Koalition), zwei ausgewiesene Experten aus der Gewerkschaftsarbeit und der Bundespolitik verpflichtet.

Erinnerung an Werner Franke und Engelbert Sander

Mit ihrer Veranstaltung zu den inhaltlichen Verbindungen von DGB und SPD will der Lippstädter SPD-Ortsverein an seine nach 1945 gewerkschaftlich geprägte Tradition anknüpfen. „Es hat in Lippstadt schon vor der Globalisierung der Arbeitswelt und der Agenda 2010 eine spannungsreiche und einander belebende Beziehung zwischen den Gewerkschaften und der Sozialdemokratie bestanden“, erinnerte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba an das parallele Engagement der beiden verstorbenen Ersten Bevollmächtigten der Industriegewerkschaft Metall (IGM) und vormaligen Repräsentanten der örtlichen SPD, Werner Franke und Engelbert Sander, für die IGM und SPD.

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