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Ärger über Vandalismus und Bauschäden

Besuch der Kernstadt-SPD auf dem Platz von Viktoria Lippstadt

Von einem ganz und gar aktiven und ebenso gut geführten Sportverein konnten wir uns einen genauen und nachhaltigen Eindruck verschaffen. Mit diesem Worten fasste der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba das Ergebnis des Besuches seiner Partei bei dem Sportverein Viktoria im Lippstädter Süden zusammen. „Was wir hier an nachahmenswerter Arbeit erfahren haben, hat uns voll überzeugt“, fügte das Ratsmitglied Heinz Gerling (SPD) hinzu, auf dessen Initiative die Visite auf dem Gelände der Viktoria entstanden war.

Breite Jugendarbeit

Mit dem Ehrenvorsitzenden des 1959 gegründeten Vereins, Wilhelm Knepper, dem aktuellen Vorsitzenden Klaus Wolter, dem Platzwart John Dill und dem Beisitzer des A-Ligisten, Volker Knop, hatte sich eine stattliche Anzahl von Repräsentanten des 459 Mitglieder zählenden Sportvereins für Fußball, Tischtennis und Damenturnen auf dem 2002 von der Viktoria bezogenen Sportgelände hinter dem Wohnpark Süd eingefunden. Es sind zwei Seniorenmannschaften, eine Auswahl der „Alten Herren“ und neun Mannschaften von der A-Jugend bis zu den Minis, die bei der Viktoria den Sport mit dem runden Leder betreiben. „Vor allem die breite Jugendarbeit ist schon ein wesentliches Merkmal, was eine Förderung des Vereins mit städtischen Mitteln vollends gerechtfertigt“, betonte der Stadtvertreter der SPD aus dem Lippstädter Süden, Heinz Gerling. Der hohe ehrenamtliche Einsatz des Vereins für die Jugendlichen und Kinder habe zweifellos Vorbildcharakter. Unterstützen wollen die Sozialdemokraten den Sportverein, eine Verletztentrage anzuschaffen. Der Vorsitzende der Viktoria, Klaus Wolter, stellte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Lippstadt heraus, lobte das Engagement des Vorsitzenden des städtischen Sportausschusses, Herbert Heiermeier (SPD), und wünschte sich weiterhin eine eigenständige Rolle dieses kommunalpolitischen Gremiums für den Sport in Lippstadt.

Brief an den Bürgermeister

Obwohl die Verantwortlichen der Viktoria mit den Möglichkeiten ihrer relativ noch neuen Anlage zufrieden sind, konnten und wollten sie aber auch nicht ihren Verdruss über den fortwährenden Vandalismus auf dem Gebäude mit Clubraum, Umkleidekabinen, Duschzellen und Massagemöglichkeit verbergen. „Es ist einfach ärgerlich, was wir hier ständig erfahren müssen“, beklagte sich der Viktoria-Vorsitzende über die in der Regel während der Nachtstunden stattfindenden Verwüstungen. Immer, wenn die gute Seele des Vereins, Platzwart John Dill, wieder auf das Gelände seines Vereins komme, werde er fast jedes Mal von neuen unangenehmen Überraschungen eingeholt. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba hat unterdessen die berechtigten Klagen der Leute von Viktoria in einem Brief an Bürgermeister Christof Sommer aufgenommen und diesen ersucht, „in Zusammenarbeit von Polizei, Stadtwacht und mobiler Jugendarbeit ein Konzept zu entwickeln, mit dem den ständigen Beschädigungen entgegengewirkt werden kann“. Mit einem Zaun das Gelände einzufrieden, betrachte die Viktoria nur als letztes Mittel. „Eigentlich wollen wir auch künftig eine offene Anlage“, hob Wolter im Gespräch mit den Sozialdemokraten hervor. Unerfreulich sei zudem, dass nach wie vor noch nicht alle baulichen Mängel im Domizil der Viktoria abgestellt worden seien, die nach Einschätzung der Vereinsverantwortlichen auf eine unsachgemäße Arbeit der beteiligten Unternehmen zurückgeführt werden. Auch diesen Punkt hat der SPD-Ortsvereinschef in seinen Brief an den Bürgermeister aufgenommen und darum gebeten, „schnelle und unbürokratische Lösungen durch die Bauverwaltung herbeizuführen“.

Zufrieden mit ihrem Domizil, aber verärgert über den fortwährenden Vandalismus.Zum Gruppenbild auf dem Gelände der Viktoria trafen sich die Gastgeber des Sportvereines aus dem Lippstädter Süden mit ihren Repräsentanten Klaus Wolter (vierter von links), John Dill und Wilhelm Knepper (als fünfte und sechste von links im Bild) und die Kernstadt-Sozialdemokraten mit ihrem Ratsmitglied Heinz Gerling (zweiter von links) und dem Ortsvereinsvorsitzenden Hans Zaremba (fünfter von rechts).

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