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Kayser beeindruckt von der Firma Seiger

Kernstadt-SPD mit ihrem Vorsitzenden Zaremba auf Tour

Über ein durchaus funktionierendes und aufstrebendes Unternehmen der heimischen Wirtschaft verschafften sich die Sozialdemokraten aus der Lippstädter Kernstadt gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten ihrer Partei, Hans-Joachim Kayser, einen umfassenden Eindruck, als sie im Zuge ihres Sommerprogramms die Firma Seiger, Spezialdrehmaschinenbau, mit ihrem Ortsvereinsvorsitzenden Hans Zaremba aufsuchten. Dank des Engagements der Wirtschaftsförderung könne er, so der Firmeninhaber und Geschäftsführer Willi Seiger, seine Besucher in den Räumen und Hallen im Roßfeld empfangen, wo sich der 1984 in Lipperode gegründete Betrieb seit dem Jahr 1989 gut untergebracht befinde.

Zuliefererkreis reicht bis Shanghai

Zur Historie seiner Firma stellte der Chef des 62 Mitarbeiter großen inhabergeführten Unternehmens heraus, dass sie von drei Personen für den Bau von Sondermaschinen gegründet worden sei und sich zum Ende der 80ziger Jahre auf die Herstellung von Spezialdrehmaschinen konzentriert habe. Anhand von elektronischen Schaubildern illustrierte der geschäftsführende Unternehmer die Arbeit seines dem Handwerk angehörenden Betriebes. „Etwa 70 Maschinen werden bei uns im Jahr gebaut“, hob Seiger hervor. Mit einem Gewicht von 46 Tonnen habe man die bisher größte Maschine in Lippstadt hergestellt. „Unser Zuliefererkreis reicht bis nach Shanghai“, erklärte der Chef der unmittelbar an den neuen Auffahrtsarmen vom Roßfeld auf die Bundesstraße 55 gelegenen Firma. Die Abnehmer der Produkte der Willi Seiger GmbH seien überwiegend die Unternehmen der Automobilindustrie, worunter auch die Formel 1 zähle.

Jedes Jahr kommen zwei Auszubildende

Mit berechtigtem Stolz hob der Geschäftsführer Willi Seiger, der mit Unterstützung seines Vertriebsleiter Peter Tembusch den Betrieb vorstellte, die Anzahl der vor Ort beschäftigten Auszubildenden hervor. „Wir stellen in der Regel in jedem Lehrjahr zwei junge Leute ein“, stellte der dynamische Firmenchef selbstbewusst heraus. Dabei habe man stets darauf geachtet, einem schwächeren jungen Mann neben einen etwas stärkeren Lehrling eine Chance zu geben. Durch verschiedene außerbetriebliche Maßnahmen habe man den jungen Auszubildenden das Rüstzeug an die Hand gegeben, was ihnen in der Berufsschule nicht vermittelt werden konnte. Dieses Modell habe sich bislang voll bewährt. Kritik erhob der Inhaber des Handwerksbetriebs im Lippstädter Osten gegenüber dem Blockunterricht in den Berufsschulen. „Darunter hat die Qualität der dualen Ausbildung gelitten“, sagte Seiger auch mit Blick auf die beiden Ratsmitglieder und als Lehrer am Lippeberufskolleg tätigen Hans-Joachim Kayser und Udo Strathaus. „Doch leider haben wir uns in dieser Frage bisher nicht durchsetzen können.“ Beeindruckt von der Leistungskraft des Unternehmens zeigte sich der SPD-Bürgermeisterkandidat Kayser. „Solche Betriebe sind das Herzstück unserer Wirtschaft.“ Der Fokus der Politik müsse sich noch viel mehr darauf richten, ihnen bürokratische Hindernisse – sei es bei Genehmigungsverfahren, bei Ausbildungsverordnungen oder ähnlichem – aus dem Weg räumen.

Hemmnisse aus dem Weg räumen.SPD-Bürgermeisterkandidat Hans-Joachim Kayser (Bildmitte) besuchte mit den Kernstadt-Sozialdemokraten und ihrem Vorsitzenden Hans Zaremba (dritter von rechts) das Unternehmen Seiger, wo die Gruppe vom Geschäftsführer Willi Seiger (zweiter von links) und dem Vertriebsleiter Peter Tembusch (rechts) empfangen wurde.

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